Developer: Survios
Publisher: Survios (2025)
Game Test: März 2026
In Alien: Rogue Incursion VR schlüpft ihr in die Rolle von Zula Hendricks, die gemeinsam mit ihrem Begleiter Davis die verlassene Forschungsstation Castor’s Cradle erkundet. Entwickler Survios liefert damit den ersten VR-Titel, der komplett für das Alien-Universum konzipiert wurde. Die Mischung aus Erkundung, Rätseln und actionreichen Kämpfen gegen Xenomorphs sorgt für eine dichte, klaustrophobische Atmosphäre mit stimmungsvoller Beleuchtung, Nebel und beklemmendem Sounddesign. Je nach Spielweise dauert eine Durchspielrunde etwa 8 bis 11 Stunden. Wer Wert auf Story legt, wird von der Synchronisation und den gut geschriebenen Charakteren positiv überrascht – auch wenn nicht alle Fragen am Ende beantwortet werden, da es sich um „Part One“ einer geplanten Reihe handelt.
Technisch zeigt sich das Spiel zwiegespalten. Auf leistungsstarken PCs und der PSVR2 überzeugt die Grafik mit beeindruckender Bildqualität, während die Quest-Version durch die schwächere Hardware spürbar an Atmosphäre einbüßt. Häufiger kritisiert werden zudem hakelige Arm- und Waffenmechaniken sowie ein unpraktisches, restriktives Speichersystem mit wenigen Rücksetzpunkten. Manche Spieler berichten von gelegentlichen Bugs bis hin zu Soft-Locks, die einen Neustart erfordern. Auch die Gegner-KI gilt als vorhersehbar, da Alien-Angriffe oft im immer gleichen Rhythmus erfolgen.
Mein Fazit
Der Auftakt ist spannend, aber es stellen sich Probleme ein: Die Navigationskarte und das Quest Briefing ist z.T. unklar, was in den komplexen Etagen zu Problemen führt. Wo bin ich, wo muss ich hingelangen? Nach mehrfachem Scheitern habe ich das Game enttäuscht aufgegeben. Vgl. meine Post in Tumblr.