Developer: Mountainborn Studios Lda
Publisher: Mountainborn Studios Lda (2022)
Vermillion VR ist ein realistisches Malprogramm für Virtual Reality. Ich nutze es mit der Meta Quest 3. Es richtet sich an Einsteiger, Hobbykünstler und erfahrene Maler, die das Malen mit Ölfarben in einer virtuellen Umgebung erleben möchten. Mit einem VR-Headset verwandelt sich jeder Raum in ein eigenes Atelier.
Das Programm bietet eine große Auswahl an Pinseln, Farben und Malwerkzeugen. Farben lassen sich wie in der echten Welt auf einer Palette mischen, sodass natürliche Farbverläufe entstehen. Fehler können jederzeit rückgängig gemacht werden, ohne dass Leinwand oder Material verloren gehen. Dadurch eignet sich Vermillion VR hervorragend zum Üben neuer Maltechniken.
Eigene Fotos können als Vorlage eingeblendet werden. Zusätzlich stehen verschiedene virtuelle Ateliers mit angenehmer Beleuchtung zur Verfügung, die für eine entspannte Arbeitsatmosphäre sorgen. Fertige Bilder lassen sich speichern oder als hochauflösende Dateien exportieren und später ausdrucken oder online teilen.
Durch die Simulation von Ölfarben vermittelt Vermillion VR ein authentisches Malgefühl, ohne dass Farbe, Pinsel oder Lösungsmittel benötigt werden. Das spart Materialkosten und ermöglicht kreatives Arbeiten zu jeder Zeit.
Wer digital malen und gleichzeitig das Gefühl klassischer Ölmalerei erleben möchte, findet in Vermillion VR eine leistungsstarke und leicht zu bedienende Lösung. Das Programm verbindet moderne VR-Technik mit traditioneller Malerei und bietet viel Raum für kreative Ideen.
Test im Januar 2026. Digitale Malerei im virtuellen Raum. Eine spezielle Erfahrung. Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt.
In einem virtuellen Atelier steht eine Staffelei mit Malwerkzeugen und Farbpalette. Die Leinwandgröße lässt sich zum Teil in der Größe und Proportion anpassen. Ganz netter Test, aber es gibt auch Kritik. Mein größter Schwachpunkt: ich kann – wie in den meisten 2D Bildbearbeitungs- und Malprogrammen keine Farbe nach einer digitalen Skala anlegen. Umständlich ist dann der Versuch, mit den aus meiner Sicht nicht sehr sinnvollen Farbvorgaben Mischungen zu erzeugen. Auch ist der Layer-Modus reduziert. Dafür ist ein Bildexport bis 8K möglich, für Artprints gar nicht so schlecht.