Ende des 1. Jahrhundert vor Christus gründeten die Römer die Stadt Augusta Treverorum, später Trier genannt. Als Student wohnte ich von 1983-1985 in dieser schönen Stadt, der ich im Mai einen Besuch abstattete. Neben der berühmten Porta Nigra, die sich im Moment in der Restaurierung befindet, erreichte ich damals meine Buslinie nach Trier-Tarforst. Hier lag ein Neubau der Universität. Meine Studentenwohnung in der Paulinstraße 38 war nicht weit von der Porta Nigra und der Bushaltestelle entfernt. Der Besuch war für mich gewissermaßen eine Reise in meine Vergangenheit wie natürlich auch in die Vergangenheit der römischen Stadt mit ihren beeindruckenden Spuren und Hinterlassenschaften.
Von der Porta Nigra kann man schnell die Statue von Karl Marx (1818-1883) bewundern. Durch die sich ausbreitende Fußgängerzone erreicht man dann den Hauptmarkt mit historischen Gebäuden wie beispielsweise die sogenannte „Steipe“ (um 1430 gebaut). Unweit erblickt man den großen Dom zu Trier (romanischer Stil) mit der unmittelbar daneben liegenden Liebfrauenkirche (gotischer Baustil, begonnen um 1230). In meiner Fotoserie zeige ich dann eine Fotografie vom Kurfürstlichen Palais, welches sich direkt an Konstantin Basilika anschließt. Geht man durch den Park noch ein Stück weiter, so erreicht man die Kaiserthermen und das Amphitheater. Im dortigen Museum wurde ein kurzer Film mit Rekonstruktionen der römischen Stadt und des Amphitheaters gezeigt. Faszinierend, was die Römer schon für Bauwerke errichten konnten. Zu nennen ist freilich auch an der Mosel befindlichen Römerbrücke mit ihren alten Stützelementen. Vgl. hier den Beitrag „Trier unter den Römern“ auch mit Informationen zu Rekonstruktion.
(ak 18.5.2026)